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Weihnachten als Veganer – unsere Tipps für ein gelungenes Fest!

Nur noch ein paar Tage, dann steht Weihnachten wieder vor der Tür. Damit das Fest auch wirklich ein Fest der Liebe (und nicht des Familienstreits) wird, haben wir ein paar tolle Tipps für Euch.

Das Schöne an Weihnachten: Die ganze Familie kommt zusammen. Das Blöde an Weihnachten: Die ganze Familie kommt zusammen. Merkt Ihr was? Genau: Kein anderer Feiertag ist von Anfang an so speziell, wie Weihnachten es ist. Das liegt daran, dass jeder mit Weihnachten ein ganz besonderes Gefühl verbindet und es am liebsten noch so feiern möchte, wie er (oder sie) es aus der Kindheit kennt. Das führt natürlich zu Problemen, vor allem beim Thema Essen. Denn aufgemerkt: bei wem gab es denn früher schon ein veganes Festtagsmenü?

Würstchen mit Kartoffelsalat, Gans mit Klößen und Rotkohl oder Rinderbraten oder Fisch oder Wild – das waren die Weihnachts-Klassiker in der Kindheit. Und genau die wünschen sich nun mal die meisten auch heute noch zum Fest. Als Veganer hat man es da schwer, vor allem, weil man ja niemanden verärgern möchte. Satt werden will man aber trotzdem. Was also tun?

Tipp 1: Essen vorher besprechen.

Klingt einfach, ist es aber meist nicht. Mama freut sich auf die ganze Familie und Papa freut sich auf Mamas Braten. Wenn alle am Tisch sitzen und Ihr jetzt erst mit dem Vegan-Thema um die Ecke biegt, dann ist es zu spät und es kommt schlechte Laune auf. Mama fühlt sich zurückversetzt, Papa versteht es nicht und der Rest ist einfach nur noch genervt. Damit das nicht passiert und Ihr Euch auch nicht nur mit Beilagen zufrieden geben müsst, besprecht am besten das Essen vorher mit der Köchin oder dem Koch. Meist lassen sich nämlich die Beilagen der Weihnachtsklassiker auch gut mit veganen Leckereien kombinieren. Statt Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat gibt es dann einfach für Euch Soja-Würstchen mit Kartoffelsalat. Aus der Gans mit Klößen und Rotkohl wird dann Veganes Gulasch mit Klößen. Das Rezept dafür findet Ihr hier. Ihr solltet allerdings schon darauf achten, dass die Beilagen dann auch wirklich vegan sind. Gerade das Gulasch ist übrigens super für Weihnachten. Ihr könnt es nämlich zuhause einfach vorkochen und dann Mutti bitten, es für Euch nur noch warm zu machen. Konflikt vermieden, Weihnachten gerettet, Christkind glücklich gemacht.

Tipp 2: Akzeptieren, dass es auch Nicht-Veganer gibt.

Papa schenkt Mama eine Tasche aus Leder? Mama revanchiert sich mit einer Leder-Geldbörse? Der Schwager bekommt das große „Kochbuch vom Fleisch“ und Eure Schwester ein riesengroßes (Gelatine) Gummibärchen? Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen – und bloß keine Diskussion über die Rohstoffe dieser Geschenke anfangen (bzw. beim Buch über das Endergebnis). Denn damit zerstört Ihr nicht nur die Freude bei Schenker und Beschenktem – Ihr ruiniert vermutlich auch den ganzen Abend. Besser: Ihr steckt Euch einfach einen unserer leckeren veganen Lebkuchen in den Mund und denkt Euch Euren teil.

Tipp 3: Immer vegane Lebkuchen dabei haben.

Schmecken nicht nur lecker und eignen sich prima als kleines Mitbringsel zu Weihnachten, unsere veganen Lebkuchen verschließen zudem auch super den Mund in gefährlichen Situationen. Deshalb: an Weihnachten immer am besten ein paar davon griffbereit haben.

Das braucht Ihr

  • 500 g Dinkelmehl
  • 250 g Rohrzucker
  • 200 ml Sojasahne
  • 4 EL veganes Kakaopulver
  • 2 EL Lebkuchengewürz
  • 1 Päckchen Weinstein-Backpulver
  • 1 EL Amaretto oder Rum
  • Mehl zum Ausrollen
  • Sojamilch zum Bestreichen
  • 120 g Rohrstaubzucker
  • 2 EL kaltes Wasser
  • 8 – 10 Tropfen Orangenöl

So geht’s
Aus Mehl, Zucker, Sojasahne, veganem Kakaopulver, Lebkuchengewürz, Weinstein-Backpulver und dem Amaretto oder Rum einen festen Teig kneten und 1 cm dick ausrollen. Mit der Herzschablone Herzen (andere Formen gehen aber auch, nur zu kleinteilig dürfen sie nicht sein) ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Im vorgeheizten Ofen bei 175 °C etwa 10 Minuten backen. Rohrstaubzucker, Wasser und Orangenöl zu einer dicken Glasur verrühren, die heißen Lebkuchen damit bestreichen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Tipp 4: Ein veganes Festtagsmenü kochen.

Was gibt es Schöneres, als sich an Weihnachten mit einem leckeren veganen Menü zu verwöhnen? Kaum etwas, wie wir finden. Deshalb kommen hier unsere Menüvorschläge:

Klassisches veganes Festtagsmenü

Veganes Festtagsmenü, wie es bei uns auf den Tisch kommt

Tipp 5: Veganes Tiramisu.

So – einen haben wir noch, dann ist aber auch wirklich bald Weihnachten. Hier kommt noch ein Rezept, mit dem Ihr alle glücklich machen könnt: Veganer wie auch Nicht-Veganer. Und ganz ehrlich, letztere merken bestimmt nicht mal einen wirklichen Unterschied zum Original-Rezept. Voila, hier ist es: unser Rezept für veganes Tiramisu!

Das braucht Ihr

  • 1 Packung Zwieback
  • 300 ml vegane Sahne
  • 2 Packungen veganes Sahnesteif
  • 400 g Seidentofu
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 350 ml starken kalten Kaffee
  • 8 EL Amaretto
  • 2 EL Orangensaft
  • Veganes Kakaopulver

So geht’s
Kaffee stark kochen, abkühlen lassen und dann mit Amaretto und Orangensaft mischen. Gekühlte Sahne mit dem Sahnesteif schlagen bis sie steif ist. Seidentofu, Puderzucker, Vanillezucker und Vanilleextrakt dazu fügen und zu einer Masse mit schön cremiger Konsistenz verrühren. Zwieback in den Kaffee tunken und den Boden einer rechteckigen Form damit belegen. Eine Lage Creme darüberstreichen. Dann wieder eine Lage Zwieback und wieder eine Lage Creme. Je nach Größe der Form müsstet Ihr auf etwa 3 Lagen Zwieback kommen, wobei die oberste Schicht immer die Creme sein muss. Diese dann noch mit dem veganen Kakaopulver bestreuen und das ganze für 6 – 8 Stunden im Kühlschrank gut durchkühlen lassen. Vor dem Servieren könnt Ihr dann noch ein wenig zusätzliches Kakaopulver drüberstreuen.

Wir wünschen Euch ein wundervolles Fest ohne Stress und Ärger!

In veggies we trust!

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