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vegan leben

Veganes Fast Food

Nicht alles was veggie ist, ist auch gesund!

Warum Ihr bei veganem Convenience Food besser auch mal auf die Zutatenliste schauen solltet.

Veganes Essen ist lecker, gesund, vielseitig und steht im Einklang mit der Tierwelt. Weil es in der Küche aber manchmal schnell gehen muss, greifen immer mehr von uns auch mal zu veganen Fertiggerichten aus dem Supermarkt. Doch: was genau steckt da eigentlich drin? Wir haben genau das einmal für Euch recherchiert und sind dabei auf einige interessante Fakten gestoßen.

Dass veganes Essen immer mehr im Trend liegt, merkt man vor allem auch beim Gang durch den Supermarkt. Hier ein Veggie-Schild, da ein Veggie-Schild – Hersteller und Händler haben sich also längt auf die immer größere Nachfrage eingestellt. Das Problem: nur durch ein Veggie-Label wird ein Produkt nicht automatisch auch zu einem gesunden Produkt, wie jüngst die Verbraucherzentrale in einem bundesweiten Marktcheck festgestellt hat.

Marktcheck „Vegane Lebensmitteln“

Untersucht haben die Verbraucherschützer dabei insgesamt 127 vegane Produkte – 101 Ersatzprodukte für Fleisch bzw. Wurst sowie 26 Milchprodukte-Alternativen. Das erschreckende Ergebnis: 80% der getesteten Produkte enthielten viel zu viel Salz und einige außerdem bedenklich viele Zusatzstoffe, bei denen teilweise von einem regelmäßigem Verzehr abgeraten wird. Denn vor allem Fleisch-, Wurst- und Käseimitate werden vermehrt durch den Einsatz von Aromen und Zusatzstoffen hergestellt. Der Grund dafür ist einfach: alle diese Produkte könnten sonst weder in der gewünschten Konsistenz produziert werden, noch würden sie auch nur annähernd nach Wurst, Fleisch oder Käse schmecken.

Problem Zusatzstoffe

Nehmen wir deshalb mal einen von diesen Zusatzstoffen genauer unter die Lupe: das Verdickungsmittel E425, bekannt auch unter dem Namen Konjak, was übrigens nichts mit dem französischen Weinbrand Cognac zu tun hat. Mit Konjak bezeichnet man vielmehr das Mehl der Knolle der asiatischen Teufelszunge, die zu den Aronstabgewächsen zählt. In der Lebensmittelindustrie wird E425 als Füllstoff bzw. Gelier- und Verdickungsmittel eingesetzt. Der Gesetzgeber hält Konjak für unbedenklich und erlaubt die Zugabe von 10 g/kg Lebensmittel. Da Konjak zu Blähungen, Bauchkrämpfen und Durchfall führen kann, raten Verbraucherschützer von einem Verzehr jedoch eher ab. Ein weiteres großes Problem dieses Zusatzstoffs: es kann die Aufnahme wichtiger Nährstoffe verhindern und bei Kindern zudem zu Erstickungsanfällen führen, da Konjak sich im Rachenraum festsetzen kann.

Problem Salz

Aber auch eigentlich harmloses Salz kann in veganen Fertigprodukten zu einem ernsten Problem für die Gesundheit werden. In 100 Gramm fleischloser Salami fanden die Verbraucherschützer beispielsweise 3,3 Gramm Salz, was mehr als die Hälfte der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Tagesdosis von 6 Gramm entspricht. Besonders für die Nieren kann ein erhöhter Salzkonsum dauerhaft zu einem echten Problem werden. Aber auch auf den Blutdruck und die Herzgesundheit hat der Salzkonsum einen hohen Einfluss, da ein Zuviel an Salz den Zellen Wasser entzieht und sie so austrocknen lässt.

Teilweise kritische Inhaltsstoffe und ein hoher Salzanteil – mit einer ausgewogenen und gesunden Lebensweise hat veganes Convenience Food also herzlich wenig zu tun. Wer sich regelmäßig damit ernährt, nimmt auf Dauer zu wenige Vitamine sowie Nährstoffe zu sich. Das Fazit der Verbrauchertester überrascht daher eigentlich kaum: vegane Fertiggerichte sind nicht gesünder oder qualitativ besser als konventionelle Fertiggerichte.

Die schlaue Fast Food Lösung: einfach selber kochen!

Was aber ist die Lösung, wenn es in der Küche gesund und schnell gehen soll? Unser Tipp: mit frischen Zutaten nach einfachen Rezepten selberkochen.

Euer vegawatt Team

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