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vegan leben

Veganer Nussstrudel

Veganer Nussstrudel

Auch Veganer lieben Süßes und Kalorienhaltiges! Dass wir das genauso gut können wie Nichtveganer, wollen wir Euch mit ein paar leckeren Strudelrezepten beweisen!

Ja, in klassischen Kuchen, Torten, Backwaren verschiedenster Art werden zumeist Eier, Milch und Butter verwendet. In unserem Blog haben wir Euch schon aufgezeigt, welche Alternativen es für Milch und für Eier gibt. Und Butter lässt sich doch einfach durch Margarine ersetzen, werden einige von Euch sicher denken. Prinzipiell ja, aber nur wenn es sich explizit um vegane Margarine handelt. Ist Margarine nicht an sich schon vegan? Im Biomarkt aber auch im Supermarkt findet Ihr vegane Margarine z. B. von Alnatura, Alpro, Becel, Flora, um nur einige zu nennen. Neben diesen gibt es noch eine größere Auswahl an Fettprodukten, die auch Tierprodukte enthalten, wie z. B. Buttermilch oder auch zahlreiche Zusatzstoffe und Vitamine, die ebenfalls mit tierischen Rohstoffen oder Hilfsmitteln produziert werden. Vitamin D stammt üblicherweise aus Fisch oder Wolle, Omega-3-Fettsäuren häufig aus Fischöl.

Bei veganer Margarine sollte dies aus pflanzlichen Quellen stammen. Margarine an sich ist nicht unumstritten, da sie ein chemisch erzeugtes Produkt ist, häufig auf der Basis von minderwertigen Rohstoffen. Immer wieder werden auch mit Schadstoff belastetes Palmöl oder ungesunde gehärtete Fette zugesetzt. Daher achtet bitte beim Kauf, dass Ihr tatsächlich vegane Margarine kauft. Das wäre dann also geklärt .

Süß und lecker

Im Folgenden wollen wir Euch mit drei Rezepten für leckeren kalorienhaltigen veganen Strudel bzw. veganen Nussstrudel dazu verlocken, Euch selbst und Eure Lieben mal wieder mit selbst gebackenem zu verwöhnen.
Der Strudel ist eine Mehlspeise aus einer gefüllten und gebackenen (oder auch gekochten) Teigrolle und stammt aus Österreich. Während sich der Apfelstrudel durch einen hauchdünnen, fast durchsichtigen Teig auszeichnet, ist der Nussstrudel mit dem Nusszopf gleichzusetzen.
Neben zwei Nussstrudel/-zopfrezepten haben wir für alle unter Euch, die es noch etwas fruchtiger mögen, daher noch ein Grundrezept für einen Strudel sowie ein weiteres Rezept für einen Apfelstrudel mit Biss also mit Nuss ergänzt.

Veganer Nussstrudel

Das braucht Ihr

Teig:

  • 1 Packung Trockenhefe
  • 500 g Mehl (z. B. Dinkelmehl)
  • 50 g Zucker (oder kristallines Süßungsmittel)
  • 70 g Margarine
  • 1 Prise Salz
  • 230 ml vegane warme Milch (z. B. Mandel- oder Sojamilch)

Füllung:

  • 50 g Semmelbrösel
  • 200 g gemahlene Nüsse (z. B. Walnüsse)
  • 120 ml vegane Milch
  • 80 g Süßungsmittel nach Wahl
  • nach Wunsch: Zimt, 2 EL Rum

So geht’s

Die Zutaten für den Teig in einer Schüssel verkneten, bis er sich von selbst von den Händen löst. An einem warmen Ort mind. 20 Minuten gehen lassen.
Für die Füllung in der Zwischenzeit alle Zutaten in einen Topf geben. Gut verrühren, leicht aufköcheln, dann abkühlen lassen. Den Teig nochmals durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen. Die Füllung darauf verstreichen und zu einem Strudel einrollen.
Den Strudel entweder auf ein Backblech legen oder von den beiden Längsseiten her aufrollen und in eine gefettete Kastenform setzen.
Bei 175 °C ca. 50 min. backen. Stäbchenprobe machen. Und abkühlen lassen.

Veganer Hefezopf mit Nussfüllung

Das braucht Ihr

Teig:

  • 500 g Mehl (z. B. Dinkelmehl Type 630)
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Würfel Frischhefe
  • 250 ml ungesüßte Mandel- oder Sojamilch
  • 4 EL geschmacksneutrales Öl, z. B. Rapsöl

Füllung:

  • 200 g Haselnüsse, gemahlen
  • 50 g vegane Nuss-Nugat-Creme
  • 35 g brauner Zucker
  • 50 ml pflanzliche Milch nach Wahl
  • 40 ml Kichererbsenwasser aus der Dose (gekühlt)
  • ½ TL Johannisbrotkernmehl
  • Zimt und Vanille nach Geschmack

Guss:

  • 8 EL Puderzucker
  • 2 EL pflanzliche Milch
  • ein paar EL geschälte Haselnuss- oder Mandelstückchen

So geht’s

Mehl, Salz und Zucker in eine große Schüssel geben. In einer kleineren Schüssel den Hefewürfel mit etwas lauwarmer Milch auflösen und mit dem Öl in die Schüssel geben. Die restliche Milch dazugeben, bis der Teig geschmeidig ist. Die Hände mit etwas Öl einfetten. Teig gut durchkneten und danach abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen, bis sich der Umfang verdoppelt hat.
Für die Füllung das Kichererbsenwasser in einer Schüssel mit dem Handrührgerät 5 Minuten auf höchster Stufe zu „Kichererbsenschnee“ schlagen. Das Johannisbrotkernmehl dazugeben und kurz weiter mixen. In eine separate Schüssel die gemahlenen Haselnüsse, die Nuss-Nugat-Creme, den Zucker und die Milch geben und grob mischen. Den Kirchererbsenschnee unterrühren. Zimt und Vanille nach Wunsch hinzufügen. Die Füllung sollte streichfähig und locker sein. Die Füllung in den Kühlschrank stellen, bis der Teig fertig ist.
Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, rechteckig und nicht zu dünn ausrollen (circa 40 × 40 cm). Die Füllung gleichmäßig darauf streichen.
Den bestrichenen Teig aufrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Rolle der Länge nach in der Mitte durchschneiden. Beide Teile miteinander verschlingen, sodass die Fläche mit der Füllung immer nach oben zeigt. Die Enden zusammendrücken und den Teig zu einem Kranz formen.
Den Hefeteig abdecken und ca. 30 Minuten gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober- und Unterhitze ca. 25 bis 30 Minuten backen, bis der Nusskranz goldbraun ist.
Den Zopf vollständig auskühlen lassen. Für den Puderzuckerguss den Puderzucker mit der Milch verrühren und den Teig damit glasieren. Mit den Nussstückchen bestreuen und alles vor dem Servieren noch etwas fest werden lassen.

Grundrezept Strudel

Das braucht Ihr

Teig:

  • 250 g helles Dinkelmehl
  • 130 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • ½ TL Essig
  • 1 Prise Salz
  • etwas Mehl zum Bestäuben
  • etwas Öl zum Bestreichen

So geht’s:

Dinkelmehl in eine Schüssel sieben. Wasser, Essig, Salz und Öl dazugeben und alles vermischen. Mit den Handballen kräftig durchkneten. Dann eine Kugel formen, mit etwas Öl bestreichen, mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Dann ein großes Baumwolltuch mit Mehl bestreuen, die Teigkugel halbieren, mit Mehl bestäuben und dünn ausrollen. Mit dem Handrücken nach oben den Strudelteig aufnehmen und auseinanderziehen. Den Teig wieder auf das bemehlte Tuch legen und von der Mitte nach außen hin so dünn ausziehen, dass man fast hindurchsehen kann. Mit Obst oder Gemüse belegen, mithilfe des in die Höhe gehaltenen Tuchs vorsichtig einrollen, mit Öl bepinseln und im Backofen bei 180 °C etwa 30 Minuten backen.
Der Strudel kann süß oder pikant gefüllt werden.

Apfelstrudel mit Nuss

Das braucht Ihr

Teig:

  • 200 g Mehl glatt
  • 130 ml lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Öl

Füllung:

  • 100 g geriebene Mandeln
  • 3–4 große säuerliche Äpfel
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 1 EL Zimt
  • 2 EL Kokosöl
  • 2–3 EL Birkenzucker

So geht’s:

Die Zutaten für den Teig gut verkneten. Auf einer bemehlten Fläche 30 Minuten ruhen lassen, eine Schüssel darüber stülpen. Ein frisches Geschirrtuch ausbreiten und mit Mehl bestäuben. Den Teig noch mal durchkneten und dann auf dem Geschirrtuch mit einem Teigroller auswalken. Mit den Händen den Teig auseinanderziehen, bis er groß genug und durchscheinend ist.
Für die Füllung die Äpfel schälen und in dünne Scheiben hobeln. Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen und die geriebenen Mandeln darin ein paar Minuten rösten.
Die Mandeln auf dem ausgezogenen Strudelteig verteilen. Auf einer Längsseite ca. 5 cm Platz fürs Einrollen lassen. Birkenzucker und Zimt über die Mandeln streuen. Dann die Apfelscheiben darauflegen und die grob gehackten Walnüsse darüber verteilen.
Den Teig auf der langen Seite einschlagen, das Geschirrtuch zu Hilfe nehmen, um den Strudel einzurollen. Die Längsseite mit dem Rand ohne Füllung als Abschluss rollen, um damit den Strudel zu verschließen. Die Enden etwas zusammendrücken und einschlagen. Den Strudel vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 180 bis 190 °C für 35–40 Minuten goldbraun backen. Fertig!

Gutes Gelingen!

In veggies we trust!

Foto: iStock.com/NoirChocolate

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