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Lieblingslecker, Teil 9: vegane Kartoffelsuppe.

Lieblingslecker, Teil 9: vegane Kartoffelsuppe.

Gab’s bei Oma immer und wärmt das Herz ganz wunderbar: Cremige, vegane Kartoffelsuppe schmeckt nicht nur richtig klasse – sie ist auch ein perfekter Liebeskummer-Tröster.

Mhhmmm… wie das duftet. Kartoffelsuppe ist ein echter Soulfood-Klassiker. Wir lieben sie einfach – denn genau das ist sie auch: einfach. Einfache Zutaten, eine einfache Zubereitung, ein einfach leckeres Ergebnis, was will man mehr? Wir haben aber auch gemerkt: Bei Kartoffelsuppe hat jeder sein ganz eigenes Rezept. Und irgendwie schmeckt sie auch bei jedem immer ein bisschen anders. Klar, Oma macht sie ganz klassisch, wir finden natürlich die vegane Variante am leckersten – und dann gibt es da auch noch die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten, eine Kartoffelsuppe mit leckeren Toppings aufzupeppen oder sie mal mehr, mal weniger cremig zu kochen.

Was allerdings gar nicht geht: Fertige Kartoffelsuppe aus der Dose – nicht mal als vegane Variante. Ohne Diskussion. Kartoffelsuppe muss frisch gekocht werden. Deshalb haben wir Euch hier mal unser Lieblingsrezept für vegane Kartoffelsuppe aufgeschrieben. Außerdem ein Rezept für frische Gemüsebrühe – denn wir finden: Die gehört einfach zu einer selbst gemachten Kartoffelsuppe dazu. (Wenn es mal schnell gehen muss, könnt Ihr natürlich auch auf fertiges Brühenpulver zurückgreifen. Ganz ehrlich: machen wir auch manchmal, vor allem, wenn der Tag im Job stressig war.)

Klassische vegane Kartoffelsuppe

Das braucht Ihr

  • 750 g Kartoffeln
  • 1 Bund Suppengrün mit Sellerie, Karotten, Lauch und Petersilie
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Liter frische Gemüsebrühe (Rezept weiter unten) oder 1 Liter Instantbrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • Meersalz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Cayennepfeffer

So geht’s
Kartoffeln schälen und klein schneiden. Karotten schälen, längs halbieren und dann in Halbmonde schneiden. Das Suppengrün waschen, putzen und klein schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, in kleine Würfelchen schneiden und im heißen Öl andünsten. Das Suppengrün, die Karotte und die Kartoffeln hinzufügen und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Lorbeerblatt hinzufügen und etwa 25 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Jetzt muss die Suppe nur noch püriert werden: Länger pürieren bedeutet eine feinere Konsistenz, kürzer eine gröbere. Wir mögen es gerne gröber – aber das kann jeder machen, wie er mag. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken, frisch gehackte Petersilie drauf, fertig.

Vegane Kartoffelsuppen-Toppings

Diese Kartoffelsuppenbasis lässt sich nun ganz wundervoll mit verschiedenen Toppings variieren. Hier findet Ihr unsere drei Lieblingsvarianten, die außerdem auch noch im Handumdrehen fertig sind.

Räuchertofu
Räuchertofu (Menge nach Wunsch) klein schneiden, zusammen mit einer klein geschnittenen Zwiebel knusprig anbraten und direkt oben auf die Suppe im Teller geben. Auch hier könnt Ihr wieder mit Petersilie abschließen.

Croutons mit Raucharoma
Weißbrot in mundgerechte Würfel schneiden (Menge nach Wunsch). Etwas Olivenöl in eine Pfanne geben und die Weißbrotwürfel darin goldbraun rösten. Zum Schluss noch einen Teelöffel Paprika de la Vera (geräuchertes Paprikapulver, mild oder scharf) drüberstreuen und gut vermischen. Die Croutons direkt auf die Suppe geben. Auch hier passt Petersilie wieder gut als optisch grünes Highlight.

Geröstete Kürbiskerne
Kürbiskerne (Menge nach Wunsch) in einer Pfanne bei milder Hitze rösten. Gut aufpassen, die Kerne verbrennen recht schnell. Geröstete Kerne auf die Suppe geben und mit ein paar Tropfen Kürbiskernöl beträufeln.

Vegane Kartoffelsuppe cremige Variante

Das braucht Ihr

  • Kartoffelsuppe wie oben beschrieben
  • 125 ml Soja Cuisine

So geht’s
Wer die Suppe gerne etwas cremiger mag, der wird hier fündig. Einfach die Suppe wie oben beschrieben kochen und in die Wunschkonsistenz pürieren. Dann gebt Ihr einfach etwas Soja Cuisine hinzu. Kennt Ihr nicht? Soja Cuisine ist eine Kochcrème auf Sojabasis und damit die 100 % pflanzliche Alternative zu tierischen Sahneprodukten. Wir verwenden sie zum Kochen, Backen und zum Verfeinern von Soßen oder Suppen. Bei der Menge Kartoffelsuppe wie oben angegeben benötigt Ihr etwa 125 ml der Soja Cuisine. Einfach einrühren, unterrühren, fertig ist die cremige Variante unserer veganen Kartoffelsuppe.

So – wir finden: wer Kartoffelsuppe selbst machen kann, kann auch die dazu nötige Gemüsebrühe einfach selbst herstellen. Das ist wirklich nicht schwierig, aber das Ergebnis lohnt sich. Denn selbstgemacht schmeckt die Brühe einfach nochmal so gut – und kommt zudem ganz ohne Geschmacksverstärker oder Hefeextrakt daher. Unser Tipp: doppelte oder dreifache Menge auf Vorrat kochen und einfrieren.

Homemade Gemüsebrühe

Das braucht Ihr

  • 2 Bund Suppengrün
  • Eine handvoll Champignons
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 TL Salz
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Gewürznelken
  • 1 TL Senfkörner
  • 1 EL Olivenöl

So geht’s
Suppengrün und die Champignons waschen, putzen und grob zerkleinern. Petersilie waschen und grob hacken. Zwiebel und Knoblauch schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Das Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch andünsten, Gemüse und Champignons hinzugeben und kurz mitdünsten. Petersilie, Salz, Lorbeer, Nelken, Senfkörner und 1,5 Liter Wasser hinzufügen. Etwa 1 Stunde köcheln lassen und anschließend durch ein Sieb abgießen. Gemüse wegwerfen und die Brühe entweder direkt weiterverarbeiten oder einfrieren – entweder in einer Gefrierdose oder in einer Eiswürfelform (sehr praktisch für kleinere Mengen!). Falls Ihr die Brühe erst am nächsten Tag benötigt, könnt Ihr sie auch in einer Glasflasche im Kühlschrank aufbewahren. Ach ja: selbst gemachte Brühe ist übrigens auch ein tolles veganes Mitbringsel!

Wie auch immer Ihr Eure vegane Kartoffelsuppe am liebsten mögt: wir wünschen Euch gutes Gelingen und einen guten Appetit!

In veggies we trust!

Foto: iStock.com/aluxum

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