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vegan leben

Lieblingslecker, Teil 7: veganes Mett finden wir fett!

Lieblingslecker, Teil 7: veganes Mett finden wir fett!

Wie kann man nur Mett essen? Haben wir auch früher als Fleischesser immer gedacht. Nun denn: Wenn im Mett kein Fleisch drin steckt, dann kann man das sogar ziemlich gut essen!

Stellt Euch mal folgende Situation vor: Ihr sitzt morgens zu viert im Auto auf dem Weg zu einem wichtigen Kundenmeeting, der Wagen hält an einem Rasthof, Eure Kollegen steigen aus und kommen jeder mit einem bereits halb aufgefutterten Mettbrötchen zurück. Was riecht Ihr? Bähigittpfuiteufel – und damit ist dieser fiese, nie mehr verschwinden wollende Gestank nach totem rohen Tier noch sehr höflich umschrieben.

Learning 1: Mett geht gar nicht.
Learning 2: mit meinen Kollegen fahre ich nie mehr (was aber leider nicht realisierbar ist).
Learning 3: eine vegane Alternative muss her, weil … siehe Problem bei Learning 2.

Zugegeben – das war mal eine ziemlich kniffelige Aufgabe. Ein veganes Mett, das auch Fleischesser glücklich macht. Es müsste also fleischlos sein, trotzdem aber einen kräftigen, an Fleisch erinnernden Geschmack haben. Ach ja: und das ganz natürlich ohne irgendwelche E-Nummer, Aromen oder sonstigen Kram. Ein rein pflanzliches Mett eben. Ihr glaubt nicht, dass sowas geht? Habe ich auch erst gedacht. Die anfänglichen Versuche gingen ehrlich gesagt auch ziemlich in die Hose. Jetzt habe ich aber eine Variante gefunden, die mich voll und ganz überzeugt – und meine Mettigelfreunde aus dem Büro auch.

Veganes Mett mit Piementon de la Vera

Wir hatten Euch neulich schon mal von unserem neuen Lieblingsgewürz berichtet: Pimentón de la Vera – das Paprikapulver mit dem einzigartigen Rauchgeschmack. Passt perfekt zu unserer veganen Mett-Variante, wie wir finden.

Das braucht Ihr

  • 100 g Reiswaffeln (oder andere Waffeln aus gepufftem Getreide)
  • 300 ml Wasser
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 40 g Tomatenmark
  • 20 g Paprikamark
  • 1 EL Pflanzenöl
  • Paprikapulver
  • Pimentón de la Vera
  • Meersalz
  • Pfeffer

So geht’s
Reiswaffeln kleinbrechen, in einer Schüssel mit etwa 200 ml Wasser übergießen und kurz ziehen lassen. Ist der Waffelbrei noch nicht weich genug, nach und nach etwas von dem restlichen Wasser hinzufügen. Zwiebeln fein hacken und zusammen mit dem Öl und dem Tomaten- und Paprikamark zu den Waffeln geben. Alles gut verrühren und mit den Gewürzen und dem Salz herzhaft abschmecken. Am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. In Gläser mit Deckel abgefüllt hält sich das Mett etwa fünf Tage.

Bei uns ist es aber meist schon deutlich vorher weggeputzt!
Wir wünschen einen deftigen Hunger!

In veggies we trust!

Foto: total vegan

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Team von vegawatt
vegawatt@twl.de