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vegan leben

Lieblingslecker, Teil 19: Vegane Hausmannskost!

Essen wie bei Oma – das geht jetzt auch in der veganen Variante: mit unseren superleckeren und ganz einfachen Rezepten für vegane Hausmannskost.

Wenn es draußen kalt wird, dann darf das Essen gerne mal etwas deftiger sein. Dass richtig leckere Hausmannskost und veganes Genießen kein Widerspruch sein müssen, das möchten wir Euch heute einmal mit unseren 5 veganen Lieblingsrezepten zeigen, die auch für Nicht-Veganer eine wirklich gute Alternative zum klassischen Sonntagsbraten sind.

#1: Veganes Kartoffelgratin

Das braucht Ihr

  • 1 kg kleine Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
  • 200 ml Sojasahne
  • 5 TL Hefeflocken
  • Pfeffer
  • Salz
  • Paprikapulver
  • Muskatnuss

So geht’s
Kartoffeln schälen und in möglichst dünne Scheiben schneiden. Eine Auflaufform dünn einölen und die Kartoffelscheiben hochkant hineinstellen. Sojasahne mit Hefe, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und frisch geriebener Muskatnuss verrühren. Die Sahnesoße über die Kartoffeln gießen, mit Alufolie abdecken und bei 190° C für 30 Minuten in den Ofen stellen. Alufolie entfernen und weitere 15 Minuten backen. Das Gratin ist fertig, wenn die Kartoffeln schön weich sind und eine knusprige Kruste haben. Topping-Tipp: Wer will kann das Gratin nach dem Entfernen der Alufolie auch noch mit veganem Käse bestreuen und überbacken.

#2: Veganes Gulasch

Das braucht Ihr

  • 400 g Sojawürfel
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 400 g rote Paprika
  • 250 g stückige Dosentomaten
  • 3 EL Sojasauce
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 Glas trockener veganer Rotwein
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chili
  • Öl
  • Salz
  • Pfeffer

So geht’s
Sojawürfel in der kochenden Gemüsebrühe etwa 10 Minuten garen. Paprika würfeln, Zwiebeln fein hacken. Sojawürfel abschütten, Brühe auffangen. Würfel vorsichtig mit der Hand gut ausdrücken, bis sie fast trocken sind. Öl in einem Schmortopf erhitzen. Sojawürfel darin leicht braun anbraten, Zwiebeln hinzufügen und bei mittlerer Hitze anschwitzen. Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten, mit dem Rotwein ablöschen und den Alkohol verdampfen lassen. Brühe, Sojasauce, Chili (Menge nach Belieben) und Tomaten hinzufügen. Bei kleiner Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit einem leckeren, kräftigen Landbrot und einem Glas trockenem Rotwein servieren.

#3: Veganer Kartoffelsalat

Das braucht Ihr

  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Bund Radieschen
  • 3 große Gewürzgurken
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Rapsöl
  • 1 EL Senf
  • 100 ml Weißweinessig
  • Salz
  • Pfeffer

So geht’s
Kartoffeln waschen und ungeschält in Salzwasser knapp 20 Minuten kochen. Kartoffeln abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Abkühlen lassen und dann pellen. Kartoffeln in Scheiben schneiden, Frühlingszwiebeln, Gewürzgurken und Radieschen waschen und ebenfalls in feine Scheiben schneiden. Die Gemüsebrühe leicht erwärmen, noch warm über die Kartoffeln gießen und eine halbe Stunde ziehen lassen. Anschließend die Frühlingszwiebeln, Gewürzgurken und Radieschen unter die Kartoffeln heben. Öl mit Senf und Essig verrühren, über den Kartoffelsalat geben und vorsichtig vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und den Salat 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

#4: Vegane Semmelknödel

Das braucht Ihr

  • 10 helle Brötchen vom Vortag
  • 300 ml ungesüßte Sojamilch
  • 1 weiße Zwiebel
  • 1 Bund Petersilie
  • ¼ TL frische Muskatnuss
  • 1 TL Salz

So geht’s
Brötchen kaufen und einen Tag liegen lassen. Brötchen in Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Zwiebel schälen und fein hacken, Petersilienblätter waschen und ebenfalls fein hacken. Beides zu den Brötchenscheiben in die Schüssel geben. Sojamilch zusammen mit der Muskatnuss in einem Topf erwärmen und über die Brötchen-Zwiebelmischung geben. Salzen und mit den Händen zu einem Knödelteig verkneten. Hände anfeuchten und aus der Masse 5 bis 6 Knödel formen. Salzwasser zum Sieden bringen und die Knödel darin etwa 20 Minuten gar ziehen lassen. Die Semmelknödel passen gut zu einem Pilzragout oder zu unserem veganen Gulasch.

#5: Veganer Sonntagsbraten mit Linsen

Das braucht Ihr

  • 125 g Linsen
  • 250 ml Wasser
  • 3 mittelgroße Zwiebeln
  • 4 Zehen Knoblauch
  • Koriander (gemahlen)
  • Kreuzkümmel (gemahlen)
  • Ingwer (gemahlen)
  • Currypulver
  • Salz
  • Paprikapulver
  • Paprika de la Vera (geräuchertes Paprika)
  • Baharat (arabisches Gewürz)
  • 2 EL Paprikamark
  • 2 handvoll Suppengemüse
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 50 g Sojagranulat

So geht’s
Linsen waschen und im Wasser 4 Stunden einweichen. 1 Zwiebel fein hacken und in Öl leicht anbräunen, Knoblauch feinwürfeln hinzufügen und dünsten, bis alles duftet. Je 1 TL Koriander-, Kreuzkümmel-, Paprika-, Ingwer- und Currypulver untermischen und abkühlen lassen. Linsen fein pürieren und mit der Zwiebel-Mischung, 1 TL Salz und Sojagranulat vermischen. Gut 1 Stunde quellend durchziehen lassen. In der Zwischenzeit 2 Zwiebeln fein hacken in einem Bräter andünsten, feingeschnittenen Knoblauch dazugeben und braten bis er duftet, dann gewürfeltes Suppengemüse, 1 TL Paprikapulver, 1 TL Paprika de la Vera und 1 TL Baharat hinzufügen und durchziehen lassen. Paprikamark kurz mit anrösten und anschließend mit der Brühe ablöschen. Aus der Linsen-Zwiebelmasse einen Braten formen und in den Bräter geben. Im Backofen mit Deckel etwa 45 Minuten bei nicht zu großer Hitze garen.

Wir hoffen unsere veganen Hausmannskost-Rezepte haben Euch gefallen. Unsere Oma jedenfalls war schwer beeindruckt und hat bei den veganen Semmelknödeln nicht mal gemerkt, dass da etwas anders also sonst ist. In diesem Sinne:

In veggies we trust!

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