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vegan leben

Lieblingslecker, Teil 14: die Top 10 veganen Rezepte 2018

Hier kommt die ultimative Lieblingsleckerliste des Jahres 2018: unsere liebsten Rezepte – und Rezepte unserer Liebsten.

Heute möchten wir Euch mal unsere veganen Lieblingsrezepte des Jahres 2018 vorstellen. Jetzt fragt Ihr Euch bestimmt, wie wir zu diesem Ranking kommen. Freunde befragt? Im Netz gestöbert? Testessen gemacht? Die neuesten veganen Kochbücher gewälzt? Alles falsch! Wir haben uns einfach letzte Woche bei einem schönen Glas Weißwein in den Garten gesetzt und gemeinsam überlegt, welche Rezepte uns in diesem Jahr nachhaltig beeindruckt haben. Das mussten gar nicht mal ganze Menüs sein – auch kleine Leckereien hatten eine Chance. Herausgekommen ist dabei eine kunterbunte Liste leckerer Veggie-Rezepte, die wir gerne mit Euch teilen würden. Here we go!

Nummer 10: veganes Mett

Nicht lachen. Das ist wirklich ein Rezept, das uns richtig viel Spaß macht. Es geht schnell, sieht toll aus, schmeckt wunderbar rauchig und passt einfach immer als einfache, schnelle Vorspeise auf frischem Röstbrot.

Das braucht Ihr

  • 100 g Reiswaffeln (oder andere Waffeln aus gepufftem Getreide)
  • 300 ml Wasser
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 40 g Tomatenmark
  • 20 g Paprikamark
  • 1 EL Pflanzenöl
  • Paprikapulver
  • Paprika de la Vera
  • Meersalz
  • Pfeffer

So geht’s
Reiswaffeln kleinbrechen und in einer Schüssel mit etwa 200 ml Wasser übergießen und kurz ziehen lassen. Ist der Waffelbrei noch nicht weich genug, nach und nach etwas von dem restlichen Wasser hinzufügen. Zwiebeln fein hacken und zusammen mit dem Öl und dem Tomaten- und Paprikamark zu den Waffeln geben. Alles gut verrühren und mit den Gewürzen und dem Salz herzhaft abschmecken. Am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. In Gläser mit Deckel abgefüllt hält sich das Mett etwa 5 Tage.

Nummer 9: vegane Avocado-Pasta mit Kirschtomaten

Schön cremig, herrlich südländisch und so schnell fertig, dass man es auch prima noch nach einem stressigen Tag machen kann: dieses ganz einfache Pasta Rezept haben wir auf Springlane (Link: www.springlane.de) gefunden.

Das braucht Ihr (für 4 Personen)

  • 400 g vegane Spaghetti
  • 2 reife Avocados
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • 80 ml Olivenöl
  • 2 Handvoll Kirschtomaten
  • 50 g Pinienkerne

So geht’s
Nudeln nach Packungsanleitung in Salzwasser zubereiten. Avocado schälen, halbieren und den Kern entfernen. Knoblauch ebenfalls schälen und klein schneiden. Alles zusammen mit dem abgezupften Basilikum und dem Zitronensaft im Mixer mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Olivenöl einlaufen lassen und die Masse so lange mixen, bis sie schön cremig ist. Pinienkerne goldbraun anrösten. Die Spaghetti auf einem Teller anrichten, mit der Avocado-Sauce vermischen, halbierte Kirschtomaten unterheben und die Pinienkerne darüber streuen.

Nummer 8: veganes Curry mit Kichererbsen

Schon mal Kichererbsen-Curry probiert? Das hier ist von VeganHeaven (Link: www.veganheaven.de) und der geschmackliche Oberhammer.

Das braucht Ihr (für 4 Personen)

  • 125 g Jasmin Reis
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 kleine Kartoffeln
  • 1 große Karotte
  • 1 TL milde rote Currypaste
  • 1 TL Curry Pulver
  • 240 ml Kokosmilch
  • 120 ml Gemüsebrühe
  • 1 kleine Dose Kichererbsen
  • 3 Handvoll gefrorene Erbsen
  • Salz
  • Pfeffer
  • Cashewkerne
  • Frischer Koriander

So geht’s
Jasmin Reis nach Packungsanweisung zubereiten. Währenddessen die Zwiebel in feine Streifen und die Karotte in dünne Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen und würfeln. Kokosfett oder Öl in einer hohen Pfanne erhitzen und die Zwiebel glasig anbraten. Kartoffeln dazugeben und ebenfalls kurz anbraten. Curry und Currypaste unterrühren und etwa eine Minute anbraten. Kokosmilch, Gemüsebrühe, Karottenscheiben, Kichererbsen und die Erbsen dazugeben und circa 20 Minuten köcheln lassen. Mit dem Jasmin Reis, den Cashewkernen und dem Koriander in einer kleinen Schale servieren.

Nummer 7: vegane Linsenbolognese

Diese Linsenbollo haben wir zum ersten Mal bei einer Freundin gegessen. So unglaublich lecker, dass wir sie förmlich nach dem Rezept angebettelt haben. Ihr bekommt es von uns jetzt einfach so – ganz ohne betteln zu müssen.

Das braucht Ihr (für 4 Personen)

  • 100 g rote Linsen
  • 1 Zwiebel gewürfelt
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 3 Frühlingszwiebel in feine Ringe geschnitten
  • 50 ml Hafersahne
  • 1 Schuss Balsamico
  • 1 Knoblauchzehe
  • Cayennepfeffer
  • 400 g Pasta nach Wahl
  • Salz und Pfeffer

So geht’s
Nudeln nach Packungsanleitung in Salzwasser zubereiten. Zwiebel würfeln und in Öl anbraten, dann die Linsen dazugeben und kurz anschwitzen. Heiße Gemüsebrühe angießen und aufkochen lassen. Bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen. Wenn die Linsen gar sind, die Tomaten zugeben und aufkochen lassen. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Knoblauch pressen und zusammen mit der Hafersahne in den Topf geben. Mit Salz, Pfeffer, Balsamico und Cayennepfeffer abschmecken.

Nummer 6: vegane Bananenmuffins

Perfekt für einen Sonntag-Nachmittag mit Freunden auf dem Sofa: die Bananenmuffins mit Dinkelmehl von allrecipies (Link: de.allrecipes.com)

Das braucht Ihr (für 12 Stück)

  • 180 g Dinkelmehl
  • 80 g Haferflocken
  • 1/2 TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • 2 sehr reife Bananen, zerdrückt
  • 120 ml Sonnenblumenöl
  • 100 g Zucker

So geht’s
Backofen auf 175 C vorheizen. 12er Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden. Dinkelmehl, Haferflocken, Natron und Zimt in einer Schüssel verrühren. Anschließend Bananen, Öl und Zucker in einer zweiten Schüssel gut verrühren. Jetzt die Bananenmischung vorsichtig mit einem Teigschaber unter die Mehlmischung heben und nur wenig vermischen. Den Teig gleichmäßig auf die 12 Förmchen verteilen und ca. 18 Minuten backen. Einen Zahnstocher in den Teig stecken und rausziehen. Bleibt kein Teig mehr kleben, sind die Muffins fertig. In den Papierförmchen 15 Minuten abkühlen lassen und dann auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Nummer 5: Tofuspieße mit Paprikamarinade

Das Rezept hatten wir Euch schon einmal vorgestellt. Weil es aber mittlerweile zu unseren absoluten Grillklassikern zählt, darf es in dieser Liste natürlich nicht fehlen.

Das braucht Ihr

  • 1 Dose Kokosmilch
  • 400 g Tofu
  • 1/2 Limette (Saft)
  • 4 TL Sojasoße
  • 6 TL Paprikamark
  • 2 TL Ahornsirup
  • Pflanzenöl
  • 8 Grillspieße

So geht’s
Kokosmilch verrühren und in eine Auflaufform geben. Tofu auspressen (wie in unseren veganen Grill-Tipps beschrieben) und dann in längliche Stücke zerteilen. Danach für 2 Stunden in die Kokosmilch einlegen. Das Paprikamark mit Limettensaft, Sojasoße und Ahornsirup verrühren. Tofu aus der Kokosmilch nehmen, auf die Spieße stecken und mit der Sauce benetzen. Mit Öl bestreichen und etwa 2 Minuten von jeder Seite bei mittlerer Hitze grillen. Vor dem Servieren noch etwas von der Paprika-Soße über die Spieße geben.

Nummer 4: Kidneybohnen L’Afrique

Das hat neulich unsere Nachbarin gezaubert. Wir dachten erst: wow, selbst ausgedacht. Wahnsinnig lecker. Dann hat sie uns aber doch verraten, dass sie das Grund-Rezept auf dem wunderschönen Vegan-Food Blog EatThis (Link: www.eat-this.org) gefunden und leicht abgewandelt hat.

Das braucht Ihr

  • 250 g Basmatireis
  • 5–6 frische Tomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Kokosöl zum anbraten
  • Von einer kleinen Dose Kokosmilch nur das Feste
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 EL Erdnussbutter
  • Meersalz
  • 1/4 Bund frische Petersilie

So geht’s
Reis nach Packungsanweisung kochen. Gewaschene Tomaten in grobe Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch klein hacken. Zwiebeln im Kokosöl glasig dünsten und danach die Tomaten zugeben. Etwa 5 Minuten sanft köcheln lassen. Dann die restlichen Zutaten bis auf die Petersilie zugeben, aufkochen und nochmal bei mittlerer Hitze gut 3 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Mit dem Reis auf den Teller geben und mit gehackter Petersilie toppen.

Nummer 3: veganer Pfirsich-Bananen-Smoothie

Unser Smoothie dieses Neverending-Summers. Kühl, cool und so wundervoll fruchtig. Mhmmmm.

Das braucht Ihr

  • 1 große Banane gefroren
  • 2 große Pfirsiche
  • 360 ml Sojamilch
  • 1 Msp. Vanillemark
  • 3 Eiswürfel

So geht’s
Banane im Tiefkühler einfrieren lassen. Pfirsiche entkernen und zusammen mit allen anderen Zutaten im Mixer cremig mixen.

Nummer 2: Italienischer Brotsalat

In Italien heißt er Panzarella. Bei uns heißt er: „Bitte-noch-mehr-von-dem-leckeren-Zeug!“

Das braucht Ihr

  • 400 g Ciabata vom Vortag
  • 2 Tomaten
  • 2 Zwiebeln
  • Basilikum
  • Olivenöl
  • Aceto Balsamico
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken
  • Nicoise Oliven

So geht’s
Brot in Scheiben schneiden und etwa 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Bei der Tomate die Kerne entfernen und dann in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln schälen und würfeln. Basilikumblätter in feine Streifen schneiden. Das Brot aus dem Wasser nehmen, gut ausdrücken und zerkrümeln. Tomaten, Zwiebeln und das Basilikum unter das Brot mengen und mit Olivenöl, Aceto Balsamico, den Nicoise Oliven sowie mit Salz und Pfeffer anrichten.

Nummer 1: Butternut-Pasta

Bäm: Hier ist er, unser Sieger. Jetzt interessiert Euch bestimmt, warum ausgerechnet das unsere absolute Nummer 1 des Jahres 2018 ist. Wir verraten es Euch. Der Hunger war groß, wir hatten nur noch einen halben Butternut-Kürbis und eine Paprikaschote zu Hause – und es hatte gewittert. Keiner wollte mehr raus, also haben wir aus dem, was noch da war, was Leckeres gezaubert. Und dann ganz romantisch bei prasselndem Regen am offenen Fenster aufgefuttert. Unser absolut bestes Abendessen 2018!

Das braucht Ihr (für 2 Personen)

  • Einen halben Butternutkürbis
  • 1 oder 2 rote Paprikaschoten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1 TL Paprikamark
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Asiagewürz (mild)
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • Cashewkerne
  • Frischer Koriander
  • 250 g Pasta (was Ihr wollt oder da habt)
  • Olivenöl

So geht’s
Butternutkürbis waschen, schälen und 2 cm große Würfel schneiden. Paprikaschote waschen und in kleine Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebel waschen und in kleine Ringe schneiden. Ingwer schälen und in kleine Streifen schneiden. Die Paprika im Öl in einer Pfanne anbraten. Wenn sie weich ist, den Kürbis dazugeben und mit der Paprika vermischen. Bei kleiner Hitze weiterbraten, bis der Kürbis weich und leicht gebräunt ist. Inzwischen die Pasta nach Packungsanleitung kochen. Zwiebelringe und Ingwer zur Kürbis-Paprika hinzufügen und untermischen. Eine Handvoll Cashewkerne dazugeben und leicht anbräunen lassen. Die Gewürze dazugeben und alles mit dem Agavendicksaft sowie 3 EL Pasta-Kochwasser ablöschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, Pasta unterheben und auf Tellern mit gehacktem Koriander servieren.

Wir hoffen, Euch gefällt unsere Liste. Vielleicht verratet Ihr uns ja mal, was Euer Rezept des Jahres 2018 ist!

In veggies we trust!

Foto: iStock.de/yulkapopkova

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