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Leichter vegan Leben – mit unseren veganen Alltagstipps!

Heute machen wir es Euch einfach: mit unseren Tipps für einen entspannten veganen Alltag.

Als Veganer kann der Alltag manchmal ganz schön nervig sein. Ständig muss man sich erklären oder ist (vor allem unterwegs und in der Mittagspause) auf der Suche nach veganer Verpflegung. Kurz: wer auf tierische Produkte komplett verzichten will, der muss einiges an Hindernissen in Kauf nehmen. Wir haben deshalb für Euch mal eine kleine Liste mit praktischen Alltagstipps zusammengestellt, mit denen Ihr entspannt durchs vegane Leben kommt. Seht unsere Liste deshalb einfach als einen nützlichen Helfer gegen die Widrigkeiten, denen man als Veganer leider immer noch begegnet.

Unsere Alltagstipps für ein entspanntes veganes Leben

  • Intolerante Menschen
    Fleischesser behaupten immer, dass wir Veganer sie umerziehen wollten. Dem ist aber nicht so. Ganz im Gegenteil: wir bekommen immer mehr das Gefühl, dass Fleischesser uns Veganer wieder auf ihre Seite ziehen wollen und wir uns deshalb allerlei blöden Sprüchen und schrägen Studienergebnissen stellen müssen. Unser Tipp hier: Begegnet diesen Menschen mit Humor und erzählt ihnen einfach einen netten kleinen Fleischesser-Witz. Zum Beispiel den hier: „Du bist Fleischesser und hast was gegen Mord? Dann isst Du also nur Tiere, die Selbstmord begangen haben, oder wie?“
  • Freunde
    Auch Freunde reagieren mitunter mal negativ auf den Wechsel der Ernährung. Kritische Fragen und kleine Witzchen sind auch hier an der Tagesordnung. Unserer Meinung nach liegt es daran, dass sie eigentlich wissen, dass Fleischkonsum nicht besonders schlau ist. Da sie aber nun mal Fleischesser sind, verteidigen sie ihr Revier gegenüber allen Eindringlingen. Und das sind eben wir mit unserer durch Fleischverzicht geübten Kritik an ihrer Lebensweise. Unser Tipp: weglächeln. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich das meist nach kurzer Zeit wieder legt und Euer Veganismus dann auch absolut akzeptiert wird. Ihr solltet aber nicht versuchen, Eure Freunde zum Veganer umpolen zu wollen. Das wird nicht klappen und produziert nur böses Blut.
  • Hitzige Party-Diskussionen
    Je länger und feuchtfröhlicher der Abend, desto anstrengender können mitunter auch die Diskussionen rund um das Thema Veganismus werden. Haben wir gerade erst neulich wieder auf der Geburtstagsparty einer Freundin erlebt. Veganer und Nicht-Veganer standen sich dort mit gewetzten Messern in der Küche gegenüber. Anlass war die Tatsache, dass es an diesem Abend kein Fleisch und auch keine Wurst gab, weil unsere Freundin seit Kurzem auch Veganerin ist. Am Ende der Diskussion war es dann so, dass ein paar Gäste sauer abgerauscht sind. Blöd das Ganze. Deshalb unser Tipp: Nicht zu weit reinziehen lassen und rechtzeitig auf die Bremse treten. Wird die Diskussion zu hitzig, ruhig mal einen eleganten Themenwechsel versuchen oder ein bestimmtes „an diesem Punkt sollten wir die Diskussion jetzt am besten beenden“ auf den Tisch legen. Bei uns klappt das in der Regel recht gut und wir vermeiden so Knatsch am Tisch.
  • Familienfest
    Nicht alle Menschen stehen einer veganen Lebensweise offen gegenüber bzw. sind überfordert, für Gäste vegan zu kochen oder backen. Dieses Problem taucht meist auf Familienfesten wie Geburtstagen oder Hochzeiten auf. Oma und Opa verwöhnen die Liebsten nun mal mit dem, was sie schon immer auf den Tisch gezaubert haben. Ein veganer Kuchen ist da sicher eher die Ausnahme. Ebenso ein veganes Hochzeitsbuffet. Macht aber auch nichts – denn damit das Fest trotzdem für alle ein Erfolg wird (und Ihr satt werdet) hier unser Tipp: Bringt Euch einfach selber was mit. Das solltet ihr allerdings auch ganz offen mit dem Gastgeber besprechen, damit dieser sich nicht beleidigt fühlt, weil Ihr seine liebevoll zubereiteten Speisen verschmäht.
  • Restaurants
    Wenn Ihr selber das Restaurant auswählt, dann dürfte das kein Problem werden: denn dann ist es ja mit hundertprozentiger Sicherheit ein veganes Restaurant. Anders liegt die Sache allerdings, wenn Ihr mit Freunden, Kollegen oder Geschäftspartner unterwegs seid und diese das Restaurant entscheiden. Zwar haben die meisten Restaurants mittlerweile vegetarische Gerichte auf der Karte, die aber sind meist nicht vegan. Tipp 1: Nicht vor Euren Freunden über die Restaurantwahl rummaulen, sonst macht Ihr damit den schönen Anlass kaputt. Tipp 2: Sprecht direkt den Kellner auf Euer Problem an. In guten Restaurants findet sich immer eine Lösung, sprich ein veganes Essen. Sollte das nicht der Fall sein: Bratkartoffeln mit Gemüse bestellen. So etwas ist in jeder Küche verfügbar, allerdings solltet Ihr die Küche bitten, die Bratkartoffeln nicht in Butterschmalz, sondern für Euch in Öl anzubraten. Ganz wichtig hierbei: Immer schön freundlich bleiben und am besten auch Vorschläge machen, die ohne vegane Kochkenntnisse umsetzbar sind.
  • Unterwegs
    Das Schlimmste was passieren kann: Ihr bekommt Hunger und weit und breit findet sich kein veganer Imbiss oder ein Supermarkt mit veganen Lebensmitteln. Besonders oft kommt das übrigens auf Urlaubsreisen vor: Rasthöfe, Bahnhöfe, Airports – aus veganer Sicht betrachtet die absolute Hölle. Unser Tipp in diesem Fall ist recht einfach: Packt Euch wie früher für die Schule eine kleine Brotbox mit veganen Leckereien ein. Ein bisschen Obst, ein paar Brote, Nüsse, vielleicht einen veganen Energieriegel – geht recht flott und ist viel besser, als stundenlang nach etwas Veganem zu suchen. Solltet Ihr größeren Hunger bekommen, dann versucht es doch einfach bei einem asiatischen Imbiss. Die meisten Gemüsegerichte sind hier nämlich vegan.

Um Euch Eure Essens-Suche zu erleichtern (und falls Ihr keine Lust auf die Brotbox habt), hier eine kleine Liste mit veganen Versorgungsstationen, die es eigentlich in nahezu jeder Stadt gibt:

  • Vapiano Restaurants kennzeichnen Ihre veganen Speisen direkt auf der Karte.
  • Le Crobag hat vegane Baguettes und vegane Muffins auf der Karte.
  • Kamps Bäcker bieten viele vegane Backwaren wie Seelen, Franzbrötchen und Apfeltaschen an.
  • Brezelbäckerei Ditsch verwöhnt Euch vegan mit ofenfrischen Brezeln.
  • dm Drogerie & Rossmann haben jede Menge vegane Lebensmittel im Angebot, die sich auch prima als kleiner Snack für Zwischendurch eignen.
  • Bioläden, Supermärkte und Discounter haben ebenfalls recht viele vegane Lebensmittel im Sortiment. Hier findet Ihr Smoothies, Kekse, Trockenfrüchte, Obst, Nüsse und kleine Snacks zum Mitnehmen.

Wir hoffen, dass unsere Tipps Euren veganen Alltag ein wenig erleichtern und Ihr mit ihnen eine ganze Runde entspannter durchs Leben kommt. Solltet Ihr selber auch tolle Tipps haben: nur her damit – wir ergänzen diesen Beitrag gerne mit Euren Ideen!

In veggies we trust!

Foto: iStock.de/knape

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Team von vegawatt
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