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FairGoods

FairGoods: Logo

Alles Wissenswerte rund um die Messe FairGoods

Einen nachhaltigen Lebensstil zu frönen, ist längst nicht mehr Außenseitern vorbehalten. Über die Messe FairGoods als auch über die Veggienale bemüht sich der grüne Eventmanager Daniel Sechert, das Thema „nachhaltiger Lebensstil“ auch dem Otto Normalbürger nahezubringen.

Ausgehungerte Öko-Hippies, die an Grashalmen lutschen und Krishna chanten, waren gestern. Heute gehört der vegane Lifestyle fast schon in die Mitte der Gesellschaft, wo ihn Daniel Sechert von der Agentur für ökologische Veranstaltungen Ecoventa GmbH, auch verorten möchte. Ob Wurst, Steak Eis, Schokolade oder Sahnetorte – Veganer müssen schon lange auf fast nichts mehr verzichten. Stattdessen ist ihre Welt vielfältiger geworden. Sie hat sich zu einer facettenreichen Lebenskultur entwickelt, in welcher nicht nur die Ernährung eine Rolle spielt. Von Kopf bis Fuß in fair produzierte, rein pflanzliche Stoffe gehüllt und dabei noch stylish aussehen, geht es via Fahrrad in ein mit Ökostrom betriebenes Kaffee, das Chiapudding, vegan belegte Bagels und Soja-Latte in Bioqualität auf der Karte führt. Heutzutage ist es möglich, den nachhaltigen Lebensstil in jedem Bereich zu realisieren – ausgenommen natürlich die öffentlichen Bereiche, auf die man keinen Einfluss hat (wie etwa Straßenbahnsitze, Uni-Mobiliar, Stromversorgung des U-Bahnnetzes etc.). Genau diesen Gedanken der allumfassenden nachhaltigen Möglichkeiten will Sachert mit seinen Messen transportieren. 

FairGoods und Veggienale – nachhaltig, fair, vegan & trendy

Vegan liegt im Trend. Kürzlich sind Hipster und Yuccies in Scharen auf diesen Zug aufgesprungen. Restaurants, Cafés und Lebensmitteldiscounter stockten ihr Angebot entsprechend auf. Diese Entwicklung ist jetzt auf dem Rückzug. Aber das ist weniger dramatisch und darum geht es dem Initiator der beiden Öko-Messen nicht. Vielmehr soll der normale Verbraucher erkennen, dass der nachhaltige Konsum in jedem Lebensbereich möglich ist. Nur so lässt sich eine faire Lebenskultur auf Dauer etablieren. Am besten können das die Besucher seiner Messen nachvollziehen. 

Die Messen FairGoods und Veggienale starteten am 21. November 2015, in der Kölner Xpost, mit rund 60 Ausstellern und vermutlich 8.000 Besuchern. Mittlerweile touren sie schon durch das gesamte Bundesgebiet. So residierten sie bereits in Hannover, Mainz, Nürnberg und Frankfurt. Unter dem Motto „Deine Messe für nachhaltigen Lebensstil“ präsentierten sie Aussteller aus den Bereichen veganes Bio-Essen, grüne Mode, Upcycling, Ökostrom, grüne Bildung, ethische Finanzen, und alternative Mobilität. Was das Essen anbelangte waren stets regionale Anbieter dabei. Angereist kamen Inhaber von Onlineshops, nachhaltigen Banken und Ökostrom. 

Messen mit buntem Rahmenprogramm

Die Messe FairGoods ist ebenso wie ihre Schwester, die Veggienale stets in ein buntes Rahmenprogramm integriert. Zuschauer konnten Vorträgen, Seminaren, fairen Modeschauen und veganen Kochshows beiwohnen sowie an Workshops teilnehmen. Neben dem Spaß- und Erlebniseffekt, kamen auch ernste Themen auf den Tisch, wie beispielsweise Reden zur medizinischen Forschung ohne Tierleiden oder zum Leben ohne Müll. Messebesucher konnten auch ihren eigenen ökologischen Fußabdruck ermitteln lassen. 
Die Messe dient somit der Weiterbildung und Information von Menschen mit ökologischem Bewusstsein und stellt zugleich einen Erstkontakt für „Normalsterbliche“ mit der nachhaltigen Lebenskultur dar. FairGoods bringt Menschen zusammen und bietet einen Raum für Entdeckungen. 

Kennenlernen einer nachhaltigen Lebenskultur, die Spaß macht

Veganes Essen kann sehr lecker sein. Dabei fehlt es den Konsumenten an nichts. Sogar Kraftsportler können sich mehr als hinreichend mit rein pflanzlichem Protein versorgen. Pflanzliche, fair gehandelte Kleidung kann sehr schick aussehen. Den Stromanbieter zu wechseln und Ökostrom zu beziehen, ist auch keine Wissenschaft. Man kann sein Geld auch bei Banken anlegen, die nicht Kriege und Ausbeutung, sondern soziale und ökologische Projekte fördern. Selbst ein umfassender Versicherungsschutz muss keine Blutspuren mehr tragen.

Es ist alles easy und dazu entdeckt der bewusste Konsument stets neue Sachen. Der nachhaltige Lebensstil macht einfach Spaß und er erleichtert das Gewissen. Darauf will FairGoods hinweisen, und das, ganz ohne gehobenen Zeigefinger. Der Mensch muss selbst die Erfahrung machen und sich aus freien Stücken für mehr Nachhaltigkeit öffnen. Die gleichen Ziele dürften auch all die weiteren nachhaltigen Messen verfolgen, wie etwa die bereits erwähnte Veggienale, Green Market, Rohvolution, Heldenmarkt, VeggieWorld etc.

Offerten auf der FairGoods

In Mainz, wo die FairGoods im Oktober letzten Jahres stattfand, war der vegane Schokoriegel von Nucao der Hit. Der ist nicht nur lecker, sondern auch „low carb“ und in Rohkostqualität. Also purer Genuss, der nicht fett macht und auch noch gesund ist. Er eignet sich für geistig stark geforderte Menschen, indem er das Gehirn mit Energie versorgt. ChariTea, die köstliche Mischung aus Limo, Tee und Spende für einen guten Zweck darf auf keiner Messe für den nachhaltigen Konsum fehlen. Auf der FairGoods in Mainz präsentierte sie neue Kreationen, wie etwa eine Sorte mit Chili. Lavera mit seinem umfangreichen Repertoire an veganer Kosmetik darf ebenfalls nicht fehlen. Dazu fanden die Besucher ein paar sehr originelle Produkte der Rubrik Upcycling oder aus Alt mach Neu vor.

Als letztes fand die FairGoods Messe in Köln statt. Dort überzeugte sie insbesondere mit rein pflanzlichen Leckereien. Das vegane Eis war der Renner. Es gab aber auch Raum für Vorträge, Kochshows, Workshops und andere Events. Im kommenden Jahr könnt ihr die Messe FairGoods in Münster, Köln und Hannover besuchen.

Nachhaltig sterben

FairGoods verweist durch ihre Angebotspalette nicht ausschließlich auf einen biologisch verträglichen Lebensstil, sondern auch auf das „faire“ und „biologische“ Sterben. Das zeigte im November diesen Jahres in Köln der Aussteller „FriedWald“. FriedWald organisiert Bestattungen in der freien Natur, wo Mensch wieder in den natürlichen Kreislauf zurückkehren kann. Diese Option existiert mittlerweile in 60 verschiedenen Orten deutschlandweit.

Bewusster Konsum für die Zukunft der Erde

Die Bienen sterben aus, der Regenwald wird gerodet, Menschen und Tieren aus den Regionen vertrieben und versklavt, das Trinkwasser ist verseucht, die Wüste breitet sich aus, die Anzahl der Klimaflüchtlinge nimmt täglich zu, ebenso wie das Artensterben. Der Mensch ist zu weit gegangen. Es ist an der Zeit umzudenken und den eigenen Lebensstil zu hinterfragen. Und wie Sie spätestens auf den Messen sehen werden, ist das ganz und gar nicht schwierig und macht dazu noch Spaß.

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Team von vegawatt
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