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Der vegane Start in den Tag: unsere 10 Tipps für ein gesundes veganes Frühstück!

Der vegane Start in den Tag: unsere 10 Tipps für ein gesundes veganes Frühstück!

Mit uns könnt Ihr jetzt wie vegane Könige frühstücken! Denn wir haben viele tolle Rezeptideen und leckere vegane Frühstücktipps für Euch!

Wenn man die Menschen in zwei Kategorien einteilen würde, kommt man unserer Meinung nach zu folgendem Ergebnis: Es gibt die Frühstücksmenschen und es gibt die Dinnermenschen. (Okay, die Mittagessenleute gibt’s natürlich auch noch, aber Mittagessen ist ja eigentlich immer nur Nahrungsaufnahme und hat wegen der Job-Hetze in der Regel wenig mit Genuss zu tun.) Frühstückmenschen können morgens herrlich lange am Küchentisch verbringen und brauchen das auch, um gut in den Tag zu kommen. Für Dinnermenschen ist das Abendessen die wichtigste Mahlzeit des Tages, die dann auch wirklich ausgiebig zelebriert wird. Und warum erzählen wir Euch das gerade alles? Ganz einfach: Uns ist nämlich aufgefallen, dass es sich bei totalvegan meist um Rezepte für den Abend dreht. Da bei uns beiden die Frühstücksmensch-Dinnermensch-Quote bei 50:50 liegt, wird es deshalb heute mal schleunigst Zeit für ein paar tolle Ideen und viele schöne vegane Frühstücksrezepte. Also dann: Los geht’s mit unseren veganen Frühstücksideen!

Tipp 1: Wer Sojajoghurt sagt, muss auch bio sagen!

Für uns gehört Sojajoghurt mittlerweile zu den Grundnahrungsmitteln. Deshalb haben wir immer ein paar Packungen davon im Kühlschrank vorrätig. Das war aber nicht von Anfang an so, weil wir ein bisschen gebraucht haben, um genau den zu finden, den wir am liebsten mögen. Die meisten Sojajoghurts schmeckten uns nämlich zu sojaig (gibt’s das Wort eigentlich?). Wir mögen deshalb den Joghurt von Sojade am liebsten: Der ist schön mild und cremig und recht neutral, weshalb er sehr variabel einsetzbar ist. Davon abgesehen ist er auch Bio. Macht ihn zwar ein bisschen teurer, dafür aber auch viel besser für die Natur. Denn gerade bei Soja hat ja vor allem der Anbau eine ganze Menge Auswirkungen auf die Ökobilanz. Wir nehmen Sojajoghurt zum Frühstück meist als Basis für unsere morgendliche Obst-Getreide-Schale. Dafür kommen bei uns Früchte nach Wahl in die Schüssel (Äpfel und Bananen und in der Blaubeerzeit auch Blaubeeren) plus Haferflocken. Verrührt mit ein paar Esslöffeln Sojajoghurt und Ahornsirup oder Agavendicksaft ein toller Start ins Frühstück!

Tipp 2: Ei, ei, ei – ein veganes Spiegelei!

Glaubt Ihr nicht? Ha, geht aber wirklich. Mit zwei wirklich tollen Produkten: EyWeiß und EyGelb von MyEi. Für die Eier braucht es wirklich nicht viel. Einfach die beiden Pulver mit etwa der dreifachen Menge Wasser anrühren, anschließend Öl in einer Pfanne erhitzen und zuerst die Eiweißmasse in Spiegeleiform in die Pfanne geben. (Wir verwenden dafür einen Spiegeleiring – damit klappt es super, es geht aber auch ohne.) Dann einen Klecks der Eigelbmasse auf das Eiweiß in der Pfanne setzen und so lange braten, bis das Ei fest und die Ränder schön goldbraun sind. Mit Pfeffer und Salz würzen – fertig ist Euer veganes Spiegelei!

Tipp 3: Endlich vegane Margarine ohne Palmöl!

Wir mögen Margarine. Wir mögen allerdings absolut kein Palmöl. Das hat jetzt nichts mit dem Geschmack zu tun, sondern einzig und allein mit der Tatsache, dass der Anbau von Palmöl alles andere als umweltverträglich ist. Regenwaldrodung, Monokulturen, Pestizide sind hier die Stichworte. Aber: Seine Margarine fürs vegane Frühstück kann man ja zum Glück auch selbst machen. Das geht ganz einfach mit Kakaobutter und Rapsöl – beides natürlich aus Umweltaspekten unbedingt in Bioqualität. Und so geht’s: 50 g Kakaobutter langsam bei mittlerer Temperatur über dem Wasserbad schmelzen lassen. Wenn die Kakaobutter flüssig ist, vom Herd nehmen und dann 150 g Rapsöl sowie eine Prise Fleur de Sel (oder ein anderes Salz) einrühren. In einer Schüssel mit Deckel kaltstellen, bis die Margarine fest geworden ist. Die selbst gemachte vegane Margarine hält sich im Kühlschrank etwa 3 Tage (bei uns ist sie aber immer schneller weg). Wer Lust hat, kann die Margarine auch noch mit Kräutern verfeinern, beispielsweise mit Thymian und Zitronenöl. Mhhm, lecker südfranzösisch!

Tipp 4: Die Pflanzenmilch macht’s!

Müsli ohne Milch geht gar nicht. Aber Kuhmilch geht für uns auch nicht. Die Lösung: Pflanzenmilch. Denn die gibt es zum Glück mittlerweile auf Basis vieler verschiedener Pflanzenarten. Der Klassiker ist sicher Sojamilch, obwohl sie nicht allen schmeckt. Wir mögen sie und deshalb kommt sie bei uns auch als Allrounder zum Einsatz: im Kaffee, im Müsli und, und, und. Auch super für viele Sachen ist Hafermilch. Ihr Vorteil: Kein allergenes Potenzial und aus ihr lässt sich einen super Latte macchiato zaubern. Reismilch gibt es auch noch. Die finden wir allerdings eine Spur zu wässrig und zu wenig cremig, nehmen sie aber manchmal für Cornflakes, weil die damit so schön schlotzig werden. Und dann gibt es noch die Pflanzenmilchsorten, die im Gegensatz zu den anderen wirklich nach was schmecken und viel Eigengeschmack haben. Ob nun aus Kokos, Haselnuss, Mandeln oder Cashews: Pflanzenmilch aus Nüssen ist unser Top-Tipp für den Kaffee, weil sich damit immer wieder andere Aromaspiele zaubern lassen – übrigens ganz ohne künstliche Flavours!

Tipp 5: Ba-Ba-Ba-Banana Bread!

Bananenbrot könnten wir die ganze Zeit in uns reinfuttern. Super saftig, herrlich fruchtig – und ganz einfach gemacht. Davon mal abgesehen passt es suuuuuper zu veganer Kakao-Haselnusscreme (siehe Tipp 6). Und so geht’s: Ofen auf 180 °C bei Ober-Unterhitze vorheizen. 4 kleine reife Bananen, 100 ml Rapsöl, 100 ml Sojamilch mit 1 TL ausgekratzter Vanille in einer Rührschüssel fein zerstampfen. Dann 200 g Dinkelmehl, 150 g braunen Zucker, 2 TL veganes Weinsteinbackpulver, eine Prise Salz und etwas vegane Speisestärke hinzufügen. Alles gut miteinander verrühren und in eine Kastenform geben. Bananenbrot im heißen Ofen ca. 60 Minuten backen. Abkühlen lassen und dann dick mit veganem Nutella bestreichen. Himmlisch zum Sonntagsfrühstück!

Tipp 6: Veganes Nutella!

Auch mit Nutella haben wir ein grundsätzliches und ein veganes Problem. Das Grundsätzliche: Es ist jede Menge doofes Palmöl drin (siehe Tipp 3). Das Vegane: Es ist Milch drin. Macht aber nix: Denn zum Glück gibt es ziemlich viele vegane Alternativen, die sogar ohne Palmöl hergestellt werden. Unser Favorit: La Vida vegan Nuss-Nugat mit Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft. Natürlich schmeckt es nicht genau so, wie Nutella, das soll es aber auch gar nicht. Denn wir finden den Nutellageschmack irgendwie zu künstlich und zu zuckerig. La Vida hingegen schmeckt schön natürlich und man hat ein tolles Nuss-Nugat-Aroma auf der Zunge.

Tipp 7: Der Bauch-weg-Trick!

Man kann sich seinen Bauch auch wegfuttern. Mit veganem Nutella klappt das natürlich nicht – dafür aber gut mit einer Frühstücksmischung aus Haferflocken und Chiasamen. Denn damit nehmt Ihr jede Menge essenzielle Nährstoffe zu Euch, die den Gewichtsverlust fördern können. Außerdem stecken in dieser leckeren Kombi auch noch Proteine, Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe drin, die gut für den Stoffwechsel sind und sättigend wirken. Davon aber mal abgesehen: Chiasamen-Haferflocken sind das Super-Frühstück, wenn es morgens doch mal schnell gehen muss. Einfach mit veganer Milch übergießen, kurz ziehen lassen und dann weglöffeln!

Tipp 8: After-Dinner passt auch als After-Frühstück!

Es muss nicht immer Kaffee sein. Wir mögen nämlich zum Frühstück auch gerne den After-Dinner-Tee von Pukka. Gerösteter Zichorie, süßer Fenchel, Orange, Ingwer und sanfter Kardamom stecken drin und sollen unserem Körper beim Verdauungsprozess helfen. Uns geht es hier aber nicht um die Wirkung, sondern um den Geschmack. Denn der Tee schmeckt herrlich leicht, schön würzig und zaubert mit einem Schuss Mandelmilch den Orient auf Euren Frühstückstisch – ganz prima für ein Sommerfrühstück im Garten oder auf dem Balkon.

Tipp 9: Mandelmilch selbst gemacht!

Klar kann man Mandelmilch im Supermarkt kaufen. Geht ja auch ganz einfach. Ebenso einfach lässt sie sich aber auch selbst machen. Alles, was es dafür braucht, sind zwei Zutaten: rohe Mandeln und Wasser. Und so geht’s: 250 g Mandeln für 10 Stunden (oder auch länger) in einer Schüssel mit Wasser einweichen. Danach das Wasser abgießen und die Mandeln gut abspülen. Die abgespülten Mandeln zusammen mit 500 ml Wasser im Mixer pürieren, bis die Masse milchig wird. Anschließend weitere 250 ml Wasser zugeben. Die Mischung durch ein Haarsieb gießen und auffangen. Die Mandeln aus dem Sieb nehmen und in Küchenmull weiter ausdrücken und die Flüssigkeit ebenfalls auffangen und zum Rest geben. Mandelmilch mit Zucker nach Geschmack süßen und mit einer Prise Salz abschmecken. Fertig ist selbst gemachte Mandelmilch mit ganz natürlichen Inhaltsstoffen.

Tipp 10: Zeit lassen!

Das beste vegane Frühstück schmeckt nicht (und ist auch nicht gesund), wenn man durch es hindurchhetzt. Wir stehen deshalb lieber immer einen Tick früher auf und nehmen uns bewusst die Zeit für ein gutes und ordentliches Frühstück. Probiert es doch auch einfach mal aus: einen besseren Start in den Tag gibt es nicht.

In veggies we trust!

Foto: iStock.com/Bobex-73

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