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Auf geht’s: So startet Ihr perfekt in den Tag!

Auf geht’s: So startet Ihr perfekt in den Tag!

Ob Morgenmuffel oder Frühaufsteher – es gibt für alle ganz einfache und effiziente Tricks, um energiereich in den Tag zu starten.

Neulich fragten uns doch tatsächlich ein paar Bekannte aus unserem Freundeskreis, ob wir nicht ein paar Tipps auf Lager hätten, wie man den „Morgenmuffel“ bekämpfen könne. Schließlich würden wir uns doch so viel mit veganer Ernährung, Gesundheit, Fitness und einer vernünftigen veganen Lebensweise beschäftigen, da sollten wir uns doch eventuell auch damit auskennen. Gesagt, getan. Denn keine Frage – fängt der Morgen blöd an, ist in der Regel vom Rest des Tages sicherlich nicht mehr allzu viel zu erwarten. Wir alle wurden sicherlich schon mal mit dem Spruch konfrontiert, der schon eher ein Vorwurf ist – „bist wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden?“ Denn wer verschlafen, schlecht gelaunt oder angespannt zur Arbeit geht, dem helfen am Ende auch 5 Tassen Kaffee nicht weiter. Ganz im Gegenteil, die verschlimmern das Ganze eher noch. Und nicht selten stellt sich zudem ein Dominoeffekt ein, eine Panne folgt auf die andere, die Laune wird noch schlechter und der Tag ist endgültig gelaufen.

Also, wie lässt sich das verhindern? Oder um gleich mal positiv an die Sache heranzugehen: Was kann man tun, um von Anfang an mit dem richtigen Fuß aufzustehen und energiereich und optimistisch in einen erfolgreichen Tag zu starten? Wir haben ein bisschen für Euch herum recherchiert und die – wie wir denken – sechs besten Tipps zu dem Thema zusammengetragen. Selbstverständlich alle total vegan.

Dabei eins vorweg. Natürlich sind alle Menschen verschieden. Die einen sind eben von Natur aus am Morgen sofort hellwach, frohgemut und spaßige Plappermäulchen, denen einfach schon beim Frühstück die Sonne aus dem berühmten Popo strahlt. Während andere einfach so gar nicht aus den Federn kommen, am liebsten gar nicht angesprochen werden wollen und einfach länger brauchen, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Nichtsdestotrotz kann, wie wir meinen, selbst der hartgesottenste Morgenmuffel mithilfe unserer kleinen Ratschläge den inneren Schweinehund leichter überwinden, um selbst zu unmenschlich früher Stunde ein angenehmerer Zeitgenosse für seine Umwelt zu werden.

Tipp Nummer 1: Sich Zeit nehmen

Wichtig deshalb zuallererst. Raus aus der Lethargie und schon dem Morgen eine gewisse Routine und Struktur geben. Wer morgens den Wecker immer wieder ausdrückt, sich dann nur wenige Minuten fürs Fertigmachen lässt, dabei auch noch aufs Frühstück verzichtet, weil er schnell zur Arbeit hetzen muss, hat grundsätzlich schon mal nicht die besten Voraussetzungen geschaffen, einen entspannten glücklichen Tag zu erleben. Unser Tipp Nummer eins lautet deshalb: Nehmt Euch Zeit für ein bisschen Routine. Was immer Ihr damit anfangt, sei Euch überlassen. Die folgenden Tipps sollen eine Anregung sein. Ihr müsst nicht alle befolgen, nur die, die auch zu Euch passen. Aber jeder für sich sollte irgendwie Teil Eures Morgenrituals werden.

Tipp Nummer 2: Gut schlafen

Klingt eigentlich logisch. Ein guter Morgen beginnt mit einem guten Abend und vor allem einer guten Nacht. Wer richtig ausgeschlafen ist, kommt auch besser aus den Federn. Das gelingt allerdings nur, wenn Ihr nachts auch in die entscheidende Tiefschlafphase gelangt. Deshalb alles vermeiden, was Euch daran hindern könnte. Zu viel Technik zum Beispiel, also Handy, Laptop oder gar Playstation vor der Nachtruhe bringen Eure Gehirnströme durcheinander. Genauso wie allzu spätes Fernsehen. Auch zu schweres Essen belastet. Nehmt Euch vor dem Einschlafen also lieber noch ein paar Minuten zum Entspannen und vermeidet alles, was zusätzlich neuen Stress, Anspannung und unnötige Gedanken verursacht und Euch dadurch die verdiente Nachtruhe raubt. Und auch am Morgen sollte der erste Griff nicht unbedingt zur Fernbedienung oder zum Handy sein. Wer sich gleich nach dem Aufwachen mit Mails oder Social Media Botschaften belastet, verschenkt unbewusst wertvolle Energie.

Tipp Nummer 3: Gut trinken!

Damit der Körper frisch in den Tag starten kann, braucht er genügend Flüssigkeit. Vor dem ersten Kaffee solltet Ihr deshalb am besten warmes Wasser mit frischer Zitrone trinken. Das hilft Eurem Körper, so richtig in Schwung zu kommen. Ihr füllt damit nach sechs bis neun Stunden ohne Flüssigkeit Eure Feuchtigkeitsspeicher und pusht Euch schon am Morgen mit dem entscheidenden veganen Vitamin-Kick. Denn Zitronenwasser fördert nicht nur die Verdauung, es hilft auch die Nieren zu spülen, stärkt die Leber und regt die Gallenflüssigkeit an. Zudem ist Zitronenwasser generell gut für das Immunsystem, reduziert Entzündungen und stärkt das Zahnfleisch.

Alternativ könnt Ihr auch am Morgen und möglichst noch vor dem Frühstück zu einem frischen grünen Saft greifen. So erhält Euer Körper neben der notwendigen Flüssigkeit auch noch eine ordentliche Portion Vitamine und Mineralstoffe. Das energetisiert nicht nur, sondern entgiftet auch gleich noch dazu. Gesünder kann man eigentlich kaum in den Tag starten.

Tipp Nummer 4: Auch Bewegung tut gut!

Man muss ja nicht gleich einen Marathon laufen oder 50 Bahnen im Schwimmbad durchziehen. Aber zweifelsohne kann schon ein wenig Bewegung am Morgen die müden Glieder recht schnell in Schwung bringen. Dem einen reichen schon ein paar kleine Dehn- oder Streckübungen im Bett. Das lockert und entspannt die Muskeln und Sehnen und bringt den Kreislauf in Schwung. Für die aktiveren unter Euch ist es sicherlich sinnvoll, mit Yoga am Morgen aufzustehen und das mit ein wenig autogenem Training zu verknüpfen, um einen klaren und frischen Kopf zu bekommen.

Und wer sich ein bisschen mehr Zeit nehmen will, geht eben mit dem Hund spazieren oder versucht es mit joggen oder walken. Egal, wofür Ihr Euch entscheidet, die frische Luft pumpt Sauerstoff in den Körper, regt die Blutzirkulation an und bringt auf jeden Fall den Organismus und die Gehirnzellen in Schwung. Abgesehen davon fördert schon ein wenig Bewegung oder Sport am Morgen Eure Ausdauer und Fitness und das macht sich, wie Ihr sicherlich schnell feststellen werdet, auch am Tag durch längere Konzentrationsfähigkeit bemerkbar.

Tipp Nummer 5: Hallo wach durch Wechselduschen!

Auweia, werden jetzt einige von Euch denken, das kann doch nicht ihr Ernst sein. Aber doch ja. Auch wenn es schwerfällt und es Euch einiges an Überwindung kosten wird. Wechselduschen können wahre Wunder bewirken. Ihr müsst dazu einfach abwechselnd für ein paar Sekunden mit heißem und ein paar Sekunden mit kaltem Wasser duschen. Das macht richtig wach und bringt Euch zudem auch noch jede Menge gesundheitliche Vorteile. Der Kreislauf kommt in Schwung, die Durchblutung wird gefördert und außerdem wird auch noch die Haut gestrafft. Sogar gegen Cellulite sollen Wechselduschen helfen. Entscheidend aber ist auf jeden Fall, dass Ihr frisch und munter aus der Dusche steigt und ein ganz eigenes Körpergefühl entdeckt. Zudem regt so eine Wechseldusche auch noch gehörig den Appetit an – womit wir zu unserem letzten und vielleicht wichtigsten Tipp kommen: Nehmt Euch Zeit für ein ordentliches veganes Powerfrühstück.

Tipp Nummer 6: Zeit nehmen und gut frühstücken!

Wer frühstückt, hat mehr vom Leben. Vorausgesetzt man frühstückt nicht nur zum Sattwerden, sondern gesund und ausgewogen. Nicht zu empfehlen ist es sicherlich, das Verhalten so mancher Nicht-Veganer im Urlaub zum Vorbild zu nehmen, die sich am Buffet mit fetten Würsten, Speck und Eiern die Wampe vollschlagen. Die sind dann natürlich für die nächsten 3 Stunden vollkommen außer Gefecht gesetzt und schleppen sich in der Regel für den Rest des Tages nur noch träge vom Liegestuhl zum Strand und wieder zurück.

Auch unsere Morgenmuffel-Bekannten haben uns beispielsweise erklärt, sie würden eigentlich nur im Urlaub und am Wochenende frühstücken. Ansonsten fehle ihnen morgens einfach die Zeit. In diesem Fall gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder Ihr bereitet Euer Frühstück schon am Vorabend zu. Oatmeals gelten beispielsweise als das vegane Powerfrühstück schlechthin und sind zudem ruckzuck vorbereitet!

Oder aber Ihr steht einfach ein bisschen früher auf. Dann habt Ihr nicht nur mehr Zeit für die Zubereitung. Ihr könnt auch Eure veganen Lieblingsspeisen in aller Ruhe, ohne unnötige Hektik oder Stress und am besten auch noch gemeinsam mit der Familie oder mit Freunden genießen.

Was alles zu einem ausgewogenen, gesunden, veganen Frühstück gehört, könnt Ihr in unserem Spezialartikel zum Thema 10 Tipps für ein gesundes veganes Frühstück nachlesen. Wichtig ist, dass es schmeckt und Euch die nötige Energie für den Tag spendet.

Probiert es doch einfach mal aus. Einen besseren Start in den Tag gibt es nicht.

In veggies we trust!

Foto: iStock.com/amriphoto

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